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Die Einbruchs-Saison hat begonnen!

Die Einbruchs-Saison hat begonnen!

Die aktuelle Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts weist im Jahr 2016 fast 13.000 Einbrüche bei einer Aufklärungsrate von gerade einmal zehn Prozent auf. Eine ausreichende Versicherung im Rahmen der Haushaltsversicherung ist die eine Sache – ganz normaler Hausverstand die andere. Wir haben zusammengefasst, wie man es Einbrechern besonders leicht macht.

Ist die Uhr erst umgestellt, herrscht oft finstere Nacht, wenn man von der Arbeit nach Hause kommt. Die perfekte Jahreszeit also, um sich unerlaubten Zutritt zu verschaffen. Knapp 13.000 Einbrüche verzeichnen wir im Jahr 2016, 1.300 davon konnten aufgeklärt werden. Bei diesen konkreten Zahlen liegt es dennoch im Unklaren, ob die Haushaltsversicherung die Schadenersatzleistungen überhaupt übernehmen konnten, denn nicht selten liegt eine sogenannte „Obliegenheitsverletzung“ vor, oder aber die Deckungssumme war zu niedrig bemessen oder aber der Einbruch lag gar nicht erst im Leistungsbereich des Versicherungsschutzes.

Opfer eines Einbruchs zu werden, ist das eine – in solch einem Schadensfall umfassend versichert zu sein, das andere.

 

Einbruch, Diebstahl, Vandalismus – Haushaltsversicherung?

Eine Haushaltsversicherung abzuschließen bedeutet nicht gleichsam, gegen alle Einbruchsschäden versichert zu sein, denn es wird deutlich zwischen Einbruch, Diebstahl und Vandalismus unterschieden. Im Ernstfall kann es aber genau darauf ankommen, denn bei einem einfachen Diebstahl werden Dinge lediglich entwendet, ohne dass zwangsläufig eingebrochen wurde. Beispielsweise durch ein offen gelassenes Fenster oder eine Balkontür oder durch Handwerker, die in die Wohnung gelassen wurden (Stichwort: Obliegenheitsverletzung).

Hat man sich allerdings mit Gewalt Zutritt verschafft oder aber durch die Androhung von Gewalt, so liegt ein Einbruch vor. Vandalismus hingegen bezieht sich auf die mutwillige Zerstörung der Wohnung bei einem Einbruchdiebstahl. Nicht immer bezieht sich eine Polizze auf diese Details, die im Rahmen eines Einbruchs vorkommen können. – Checken lohnt sich!

 

So laden Sie Einbrecher optimal ein

Einbrüche passieren zumeist nicht „zufällig“ sondern sind erschreckend gut geplant. Täter müssen dafür nicht unbedingt stundenlang in der Kälte ausharren, um die Liegenschaft und die Gewohnheiten der Bewohner zu observieren.

Die alte Sache mit den Fenstern & Türen

Ist ein Fenster gekippt, kann das schon einer Einladung entsprechen. Vor allem, wenn man sieht, wie schnell ein geschlossenes Fenster mit nur einem Schraubenzieher geöffnet werden kann. (Siehe HIER). Übrigens: Für Türen gilt alldas auch!

Urlaubs-Exhibitionismus

Eine andere Art der Einbrecher-Einladungen findet man auf diversen Social-Media-Kanälen. Eine Statusmeldung wie etwa „Der Urlaub kann kommen“ oder „Ich bin dann mal weg“ inklusive entsprechendem Bildmaterial macht mühseeliges Ausspionieren in der Kälte für die Täter obsolet. Man sollte also ganz genau überlegen, ob man die Vorfreude auf den Urlaub mit wirklich allen teilen will, oder aber ob man die Privatsphären-Einstellungen nicht doch strikt ändert. Aber nicht nur die Vorfreude kann zu einem Problem werden – generell jede Ankündigung – wie etwa gepostete Urlaubsgrüße die darüber Aufschluss geben, dass man derzeit nicht zu Hause sind, können böse Überraschungen bringen.

Selfie-Manie

Wer der Online-Welt seine neusten Errungenschaften aus dem Sektor Interieur oder dergleichen präsentieren will, sollte sich dessen gewahr sein, dass er/sie damit auch gleich mehrere Informationen preis gibt. Für viele Menschen (Täter) sind die Dinge im Hintergrund von Fotos oder Videos viel, viel interessanter als das vermeintliche Motiv. Die öffentliche Darstellung des Wohnraums hilft ihnen zur Bewertung, ob sich ein Einbruch lohnt oder aber welche Einstiegswege sich besser eignen als andere.

 

Fazit: Kriminelles Gedankengut ist stets kreativ – und wir erheben keinen Anspruch auf die Vollständigkeit dieser kleinen Liste von Einbruchstricks. Dennoch möchten wir ins Bewusstsein rufen, dass es zwar keine 100%ige präventive Maßnahme gibt, der Schaden (materiell und seelisch) von geeigneten Versicherungslösungen allerdings sehrwohl abgefedert werden kann. Gerne beraten wir Sie unverbindlich!

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